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Verwaltung von MSNs und Subaddresses

1. Abgehende Rufe

cFos speichert MSNs bzw. Subaddresses in den Registern &A0..&A9. Welche MSN für abgehende Rufe benutzt wird, entscheidet der Wert des &E Registers. AT &E3 bewirkt, dass der Inhalt &A3 als MSN bzw. Subaddress benutzt wird.

Belegung der Info-Elemente:

cFos prüft zuerst ob die Rufnummer ein '@' enthält, z.B. ATD 123456@7890. In diesem Fall wird als 123456 als Rufnummer verwendet, 7890 als gerufene Subaddress. Enthält die Rufnummer kein '@' prüft cFos den Wert von Register S115. Dieses Register gibt an, wieviele Stellen (von rechts) der Rufnummer als Subaddress verwendet werden sollen. Man kann also auch ATS115=4 D 1234567890 schreiben und erhält obige Belegung. Werden weder '@' noch Register S115 verwendet, nimmt cFos den Wert von String Register &S11 als gerufene Subaddress.

String Register &S10 schaltet zwischen der Benutzung von Registern &A0..&A9 als MSN oder Subaddress um. Ist Register &S10 leer, werden &A0..&A9 als MSNs betrachtet und entsprechend als Calling Party Number codiert und String Register &S12 enthält die Calling Subaddress.. Setzt man Register &S10 auf seine eigene Telefonnummer, werden &A0..&A9 als Calling Subaddress codiert und Register &S10 als Calling Party Number.

2. Ankommende Rufe

cFos generiert die , indem es eine evtl. vorhandene Calling Subaddress an die Calling Party Number anhängt. Ähnlich wie bei abgehenden Rufen, entscheidet String Register &S10 über die Annahme von Rufen bzw. die Auswahl der gerufenen MSN.

Die Register &A0..&A9 werden zur Überprüfung von gerufenen MSNs bzw. Subaddress verwendet. Dabei wird mittels &Lxxx Parameter bestimmt, welche der Register &A0..&A9 zur Überprüfung herangezogen werden sollen, beispielsweise aktiviert AT &L247 die Register &A2, &A4 und &A7 zur Überprüfung. Ist keines der Register &A0..&A9 gesetzt, nimmt cFos an, daß man auf jede MSN bzw. Subaddress hören möchte.

Enthält Register &S10 die eigene Telefonnummer, prüft cFos ob die gerufene Nummer mit dieser übereinstimmt. Bei positivem Vergleich wird zusätzlich eine evtl. vorhandene gerufene Subaddress mit den Werten in Registern &A0..&A9 verglichen. Bei Übereinstimmung wird der Ruf auf der entsprechenden MSN gemeldet. Ist keine gerufene Subaddress vorhanden, reicht die Übereinstimmung der gerufenen Nummer mit String Register &S10. cFos meldet in diesem Fall einen Ruf auf MSN 0.

Ist String Register &S10 leer, entscheidet Bit 2 des Registers S74 darüber, ob nur die gerufene Nummer mit dem Werten in Registern &A0..&A9 verglichen wird (S74.2=0) oder ob die Telefonnummer, die aus der gerufenen Nummer und der gerufenen Subaddress gebildet wird, mit den Werten der Register &A0..&A9 verglichen wird. So kann man die Rufnahme durch Kombinationen aus MSNs und Subaddresses steuern.

Hinweis:
Mit dem Register S76 kann man das Protokoll für eingehende Rufe, die keinen Dienst anzeigen, auswählen.
Man setzt S76=0 um X.75 zu benutzen und S76=1 um die Protokolle für ausgehende Rufe zu verwenden. Mit S76=2 forciert man die Nutzung der Protokolle für ausgehende Rufe unabhängig von den Signalisierungselementen (default: 0).

Codierung der Subaddresses durch die Register &S11 und &S12:

Ist das Bit 7 des ersten Bytes == 1, nimmt cFos an, daß dies den Typ der Subaddress angibt. Andernfalls verwendet cFos als Typ "user-specified" oder "user-specified ATM endsystem". Bei eingehenden Rufen behandelt cFos diese beiden Typen als äquivalent. Der Typ 'NSAP' kann bei abgehenden Rufen zur Signalisierung herangezogen werden. cFos berücksichtig ihn auch bei der Erzeugung der , aber nicht bei der Auswahl der gerufenen MSN.

Hinweis: Die Deutsche Telekom überträgt standardmäßig nur die Calling Party Subaddress. Die Übertragung der Called Party Subaddress ist gebührenpflichtig und muß erst aktiviert werden. Daher nutzt cFos, falls Register S74.3=1 gesetzt wurde, die Calling Party Subaddress als Called Party Subaddress.

Hinweis: Falls kein Infoelement vorliegt, d.h. keine gerufene Nummer oder Subaddress oder beides,
nimmt cFos die erste nicht leere MSN, die man in &A0..9 konfiguriert hat. Möchte man, daß cFos nicht auf Rufe mit leeren Infoelement reagiert (z.B. bei Globalcall in Österreich), kann man dies mit ATS74.4=1 konfigurieren.