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Konfiguration von cFos für X.31

Zunächst für den D-Kanal (Case A):

X.31 ist das Protokoll für Datenübertragung im ISDN D-Kanal. Um diese Dienste nutzen zu können, müssen Sie bei Telekom eine sogenannte TEI beantragen. Wenn Sie sich über X.31 informieren wollen, erteilt Ihnen Telekom unter Tel. 0130-801180 hierüber Auskunft.
Voraussetzung ist weiterhin, eine X.31-fähige ISDN Karte mit CAPI 2.0 (capi2032.dll), z.B. von AVM, Bintec, Diehl, HST, ITK oder NCP. cFos unterstützt X.31 in CAPI 2.0 Versionen. cFos unterstützt mehrere TEIs auf mehreren COM-Ports und/oder mehrere logische Kanäle auf einer einzigen TEI und mehreren COM-Ports.

Grundeinstellungen:

Mit dem Modem-Kommando "ATB13" werden die notwendigen Konfigurationen der Protokolle vorgenommen. Danach müssen noch folgende Register vor Aktivieren von X.31 gesetzt werden:

S23 = t
Einstellung TEI: t = TEI * 2 + 1
S45 = n
n = 0: keine Delivery Confirmation
n = 1: Delivery Confirmation (nur CAPI 2.0)
&S3 = <daten>
Call User Data, max. 32 Octects; diese werden durch Hex-Ziffern kodiert.
Beispiel: Man kann mit "AT&S3=414243" die Call User Data 'ABC' kodieren. Denn die Hex-Ziffern Kodierung für A, B und C lautet 'A'=41, 'B'=42, 'C'=43; also 'ABC'=414243.

Hinweis:
Mittels "ATS10.14=1" kann der X.25 more data support aktiviert werden. Dann schickt cFos die Datenblöcke mit more data bit, wenn, sich zum Zeitpunkt des Versendens des jeweiligen Datenblocks noch weitere Daten im Sendepuffer befinden.

Einstellungen der logischen Kanäle:

Standardeinstellung ist ein bidirektionaler Kanal mit Nummer 1. Dies sollte mit 90% aller Anwendungen laufen.
Sollte man andere Einstellungen benötigen, geht man wie folgt vor:

Zunächst werden in S32 und S33 die niedrigste und höchste bidirektionale Kanalnummer, wie von Telekom eingerichtet, eingestellt. Dann kann man in S30 und S31 die Kanäle eintragen, die nur für einkommende Rufe benutzt werden sollen. S30 enthält die niedrigste einkommende Kanalnummer, S31 die höchste. Für ausgehende Rufe stellt man die niedrigste und höchste Kanalnummer in S34 und S35 ein. Hat man eine Sorte von Kanälen nicht geschaltet, werden die entsprechenden Register auf 0 gesetzt.

Beispiel 1:
Man hat Kanäle 1 und 2 für eingehende und ausgehende Rufe geschaltet. Dann lauten die Einstellungen:
"ATS30=0 S31=0 S32=1 S33=2 S34=0 S35=0"
Beispiel 2:
Man hat die Kanäle 1..6, davon 1..2 nur für einkommende Rufe, 3..4 bidirektional und 5..6 für abgehende Rufe. Die Einstellungen für S30 bis S35 lauten dann:
"ATS30=1 S31=2 S32=3 S33=4 S34=5 S35=6"

PVCs:

Möchte man PVCs betreiben, muss noch S46 gesetzt werden (nur CAPI 2.0):
S46L = Gruppennummer,
S46H = Logische Kanalnummer

Anwahl und Aktivierung:

Zunächst sollte man die oben genannten Einstellungen ins Modem-Profile speichern, z.B. mit "AT&W1". So kann man sie später immer mit "ATZ1" wiederherstellen.

Nach "ATZ1" aktiviert man dann die Verbindung zum Paket-Handler durch "AT&X1". Möchte man später Einstellungen verändern, muss man vorher mit "AT&X0" die Verbindung zum Paket-Handler wieder deaktivieren.

Nach Aktivierung durch "AT&X1" kann nun, wie gewohnt, durch "ATD<nummer>" eine logische Verbindung aufgebaut werden (bei PVCs ist die Nummer beliebig).

Auflegen lässt sich (wie bei Wählverbindungen) unter Windows mit DTR-Drop.

Hinweis:
Mit dem Register S74.8 wird die Verbindung zum Paket-Handler auch im Falle von Inaktivität unterbrochen.

X.31 im B-Kanal (Case B):

Wie oben initialisiert man zunächst mit "AT&F B13". Danach muss man ebenfalls die logischen Kanalnummern konfigurieren.
Eine TEI darf nicht spezifiziert werden, da S23 als X.75 link address A verwendet wird.

Nun muss noch die Rufnummer des Paket-Handlers eingestellt werden, mit "AT&S11=xxx".

Danach wird die Verbindung zum Paket-Handler statt mit "AT&X1" nun mit "AT&X2" aufgebaut. Als B-Kanal Protokolle werden hierbei HDLC/X.75 verwendet.
Die Anwahl (der logischen Adresse) erfolgt dann, wie im D-Kanal, mit "ATD...".

Hinweis: Die B-Kanal-Verbindung, die mit "AT&X2" aufgebaut wurde, ist gebührenpflichtig und muss nach Ende der logischen Verbindung mit "AT&X0" wieder abgebaut werden.

Hinweis:
Um X.31, kombiniert mit Remote Configuration, zu nutzen, muss cFos für mindestens zwei Ports geladen sein.

cFos X.31